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Der Tauchplatz ist mit dem Boot erreichbar. Mai-Oktober Sporttauchausrüstung, Tauchlampe „So habe ich die B17 auf den Wellen platziert, ganz in der Nähe und mit Blick auf die Zitadelle von Calvi [... ]”, mit diesen Worten beschrieb Franck Chaplick, der Pilot der B17, ihre letzten Minuten, bevor sie für immer unter dem Meeresgrund versank.

Fliegende Festung 


Dive Map

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0m

 

3m

 

5m

 

10m

 

15m

 

20m

 

25m

 

30m

 

35m

 

40m

 

40m+


Einstieg

Der Tauchplatz ist mit dem Boot erreichbar.


Beste Zeit zum Tauchen

Mai-Oktober


Empfohlenes Equipment

Sporttauchausrüstung, Tauchlampe


Besonderheiten

 „So habe ich die B17 auf den Wellen platziert, ganz in der Nähe und mit Blick auf die Zitadelle von Calvi [...]”, mit diesen Worten beschrieb Franck Chaplick, der Pilot der B17, ihre letzten Minuten, bevor sie für immer unter dem Meeresgrund versank.

Am 14. Februar 1944 wurde das B17-Geschwader ausgesandt, um einen deutschen Stützpunkt in Verona im Norden Italiens zu bombardieren.

 

Deutsche Kampfjets lauerten schon auf sie und durch feindliches Feuer verlor die B-17-Flotte zwei Maschinengewehrschützen und ihren Funker.

Als zwei Triebwerke brannten und das dritte hustete, steuerte unsere B17 den nächstgelegenen Flughafen in Calvi an.

Nach einem Anruf beim Kontrollturm hieß es, die Landebahn sei für eine Maschine dieser Größe nicht ausgerichtet.

Also blieb der Besatzung nur noch die Option der Wasserlandung. 


Seit damals ruht die B-17 fast unbeschädigt in 28m Tiefe.

Durch das klare Blau erkennt man beim Abtauchen die fliegende Festung schon von weitem – sie hebt sich wunderbar vom hellen, weißen Sand ab.

Das Wrack ist mit Bojen gekennzeichnet und beide unbeschädigten Flügel beeindrucken mit ihrer immensen Spannweite.

 

Das Heck der Maschine fehlt leider, verschiedene Theorien zeichnen unbestätigte Szenarien, wie es dazu kam. Das Dach des Cockpits wurde durch einen Anker abgerissen.

Taucher werden von Brassenschulen begleitet, die um das Wrack herum schweben, Nacktschnecken, Hummer, Muränen, Meeraale und Zikaden verstecken sich in den Nischen und Löchern im Wrack. 


Text: Carolina Leiter

Illustration: Sabine Probst

Pic: Felician Hosp


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