
Der Tauchplatz ist mit dem Boot erreichbar.
Mai-Oktober
Sporttauchausrüstung, Lampe
Wenn Wände einer Schlucht violett und gelb schimmern, kann es sich in diesem Gebiet nur um eines handeln: hunderte Gorgonien, die ihre prachtvollen Fächer ausbreiten.
Dieses einzigartige Gelände erzeugt eine ganz besondere Stimmung.
An den Hornkorallen krallen sich unzählige Feuerwürmer fest.
Die Kanalisierung der Strömung macht diesen Tauchplatz zum idealen Drift-Spot, bei dem die eine oder andere Sardine, Brasse oder Gabeldorsch-Schule den Ritt begleitet. Mit etwas Glück begegnet man sogar Oktopoden, die der Felswand entlang patroullieren oder sich in den Nischen verstecken.
Der Tauchgang beginnt auf einem Plateau in 3 bis 8 m Tiefe.
Alains fällt direkt von 8 m auf 90 m ab und wird von der Schlucht durchzogen.
Der Zauber daran ist die Sicht. Sie ist fast immer kristallklar, so dass man fast die gesamte Klippe auf einen Blick sehen kann, von der Oberfläche bis zum Grund.
Kleiner Tipp, achtet immer auf eure Tiefe, die klare Sicht verleitet dazu, tiefer zu gehen, als es die Sporttauchgrenze zulässt.


Text: Carolina Leiter
Illustration: Sabine Probst
Pic: Dive Dict