
Der Tauchplatz ist von der Küste aus oder mit dem Boot erreichbar.
April-November
Sporttauchausrüstung, Lampe, SMB
Der Academia Höhlenkomplex lockt viele Taucher an, weil er relativ leicht zu erkunden ist.
Die Landschaft innerhalb der Höhlen wechselt von sandig zu felsig und bietet damit einiges an Abwechslung. Einige Stellen der Höhlen sind sogar mit Stalaktiten und Stalagmiten verziert.
Die seichteste Höhle kann sogar von mutigen Schnorcheln erkundet werden, ihr Einstieg liegt in nur 3 m, kann durchtaucht werden und an einer anderen Stelle wieder verlassen werden.
Auf 8 m geht es in die nächste Höhle, in die Sonnenstrahlen von der Oberfläche wunderschöne Lichtspiele werfen. Sie zieht sich ca. 30 m in das Innere des Felsens und endet in einer kleinen Kammer, in deren dunklen Ecken sich allzu gerne Zackenbarsche (Epinephelidae) und Nacktschnecken (Nudibranchia) verkriechen.
Auf 11 m befindet sich die sogenannte “Waschmaschinen-Höhle”. Den Namen verdankt diese Höhle ihrer Steinformation am Eingang, die an eine Waschmaschine erinnert. Einmal am Eingang vorbei, führt ein schmaler Gang, in dem nur ein Taucher Platz hat, ins Innere des Felsens und in 6 m wieder ins Freiwasser.
In diesem "Nadelöhr" verstecken sich gerne Meeraal-Exemplare (Conger conger) und wer genau hinsieht, kann sogar die seltenen Kaurimuscheln finden.
Die letzte Höhle findet man in 12 m, sie ist die schwierigste in diesem Komplex. Sie führt über einen schmalen Gang in eine Kammer, in der man auftauchen kann und die Wände werden hier von besonders vielen Stalaktiten geziert.
Kleine Herausforderung am Rande:
In einer der Höhlen dieses Komplexes steht eine versunkene Statue des Heiligen Bartholomäus, dem Schutzpatron der Insel.
Um herauszufinden, wo genau man sie finden kann, müsst ihr wohl selbst einen Tauchgang dort wagen …


Text: Carolina Leiter
Illustration: Sabine Probst
Pic: Dive Dict