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Woran man die Europäische Languste sofort erkennt? Eindeutig an ihrem unwahrscheinlich langen und mächtigen zweiten Antennenpaar. Mit diesen können sie ein schnarrendes Geräusch erzeugen, um Feinde abzuwehren, für uns Menschen ist diese Melodie allerdings nicht wahrnehmbar.

Lebensraum


Besondere Merkmale

Woran man die Europäische Languste sofort erkennt? Eindeutig an ihrem unwahrscheinlich langen und mächtigen zweiten Antennenpaar.

Mit diesen können sie ein schnarrendes Geräusch erzeugen, um Feinde abzuwehren, für uns Menschen ist diese Melodie allerdings nicht wahrnehmbar. 


Im Gegensatz zu anderen Krebsen, können Langusten nicht mit ihren Scheren prahlen, sie haben nämlich oft gar keine. Nur die Weibchen haben ein sehr kleines Paar. 

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Erscheinungsbild

Zahlreiche Mythen, welche die Unterwasserwelt umweben, erzählen von zwei Meter langen Langusten…in Wirklichkeit werden sie höchstens 50 cm lang. 


Das Auffälligste an ihnen ist ihr langes, manchmal verzweigtes, zweites Antennenpaar, das meist sogar länger als ihr Körper wird. 


Ihre Grundfarbe ist rotbraun bis violettbraun mit gelbgestreiften Beinen und Antenne, am Hinterkörper können dunkle Schecken auftreten.  


Der Vorderkörper und die Seiten des Hinterkörpers sind mit einer Vielzahl an Dornen besetzt. 
Dahinter reihen sich fünf Paare an Schreitbeinen, und dahinter fünf Reihen an Schwimmbeinen. Unter diesen Schwimmbeinen und dem großen Schwanzfächer stopfen die Weibchen ihre Eier, um sie auszubrüten. 


Die Jungtiere erkennt man ganz leicht aus einer Horde Langusten heraus, nämlich am gelben Längsstreifen an deren Seite und der Körperoberseite.


Natürliche Feinde

Kabeljau, Schellfische, Flundern, Aale551, Seewolf, Seeteufel


Gefährlich/Giftig

Die Europäische Languste ist weder gefährlich noch giftig. Eventuell kann sie mit ihren Mini-Scheren einen zwicken, wenn man ihr zu nahe kommt.


Skizze

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1. Mini-Scherenpaar (nur beim Weibchen)

2. Schreitbeinpaare

3. Hinterkörper mit Dornen

4. Abgerundeter Schwanzfächer


Pro Tipps

Langusten sind richtige Gruppentiere – in der Nacht verlassen sie ihre Spalten und Höhlen, in denen sie sich tagsüber verkriechen, und suchen den Boden nach Nahrung ab, während sie über ihre Antennen ständig miteinander in Kontakt sind.

 

Auf ihrem Speiseplan stehen Aas, Krabben und Seeigel. 


Sie orientieren sich nicht nur mit Hilfe ihres Geschmack - und Geruchsinnes, sondern auch mit dem Magnetfeld der Erde.

 
In seichteren Gefilden findet man diese Kollegen nur, wenn das Wasser dementsprechend kühl ist, sonst hat man erst in ca 30 m die Chance die Langusten zu finden.

 

Sie sind nicht wirklich die besten Tarnkünstler, da ihre Antennen oft weit aus den Verstecken hervorstehen und förmlich darum betteln vom aufmersamen Taucher erspäht zu werden.


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Text: Felician Hosp, Carolina Leiter, Pia Balaka

Illustration: Dive Dict

Pic: Felician Hosp


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