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Der Mönchsfisch ist eine der am häufigsten vorkommenden Fischarten im Mittelmeer. Besonders interessant ist sein äußerst komplexes Fortpflanzungsverhalten. Mönchsfische haben einen ovalen, seitlich abgeflachten Körper mit großen Schuppen, die golden reflektieren.

Besondere Merkmale

Der Mönchsfisch ist eine der am häufigsten vorkommenden Fischarten im Mittelmeer.

Besonders interessant ist sein äußerst komplexes Fortpflanzungsverhalten.


Erscheinungsbild

Mönchsfische haben einen ovalen, seitlich abgeflachten Körper mit großen Schuppen, die golden reflektieren.


Aus der Ferne erkennt man Mönchsfische gut an ihrer V-förmigen Schwanzflosse.

 

Jungfische, die bis zu 4 cm groß sind, haben einen kleinen schwarzen Punkt auf ihrem Kopf. Erwachsene Mönchsfische sind dunkelbraun bis violett. Ihre spitzen Zähne sind in drei Reihen angeordnet.

 

Männchen und Weibchen sehen sich sehr ähnlich, nur die Rückenflossen der Männchen sind etwas intensiver gefärbt.


Natürliche Feinde

Seevögel, räuberische Fische wie z.B.: der Braune Zackenbarsch (Epinephelus marginatus) und Kopffüßer


Gefährlich/Giftig

Mönchsfische sind weder gefährlich noch giftig.


Skizze

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1. Lange, durchgehende Rückenflosse

2. Große Schuppen, Jungtiere leuchtend Blau

3. V-förmige Schwanzflosse


Pro Tipps

Mönchsfische bevorzugen einen Lebensraum mit vielen Unterschlupfmöglichkeiten und Strömung.

 

Am Tag schwimmen sie in lockeren Schwärmen hinaus ins offene Meer und fressen schwebendes Zooplankton. Bei Sonnenuntergang kehren sie zur Steinküste zurück, um zu schlafen, und versorgen diesen Bereich durch ihren Kot mit Nährstoffen.

 

Zusätzlich ernähren sie sich von Fischeiern, wodurch sie einen Einfluss auf die Bestände von anderen Fischarten haben.

 

Mönchsfische sind eigentlich immer ein Zeichen für sauberes Wasser, denn diese Art ist sehr pingelig und hält sich von verschmutzen Gewässern prinzipiell fern. Auch zu viel Lärm unter Wasser kann sie schnell vertreiben. 

 

Zwischen Juni und September betreiben Mönchsfische ein kompliziertes Paarungsritual, das zwischen 5 und 8 Tage dauern kann.

 

Dabei werben die Männchen um die Aufmerksamkeit der Weibchen, indem sie sogenannte Signalsprünge vollziehen. Dazu schwimmen die sprungartig nach unten und erzeugen so ein flatterndes Geräusch. Die Weibchen legen dann die Eier in die Territorien von großen Männchen, welche diese dann befecheln und pflegen.

 

Da kleine Männchen kaum von Weibchen zu unterscheiden sind, schleichen sich diese häufig zu den Eiern und besamen sie heimlich. Im Winter bleiben Mönchsfische eher in Bodennähe.


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Text: Felician Hosp, Carolina Leiter, Pia Balaka

Pic: Dive Dict

Illustration: Dive Dict


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