Im Zentrum der Kolonie befindet sich ein Fresspolyp, der von mehreren Wehrpolypen umgeben ist. Diese spezielle Anordnung ermöglicht es der Koralle, effizient zu jagen und sich gleichzeitig vor Fressfeinden zu schützen. Die Wehrpolypen tragen mit ihren Nesselzellen dazu bei, die Kolonie vor potenziellen Gefahren zu bewahren.
Diese Korallen können eine beeindruckende Größe von bis zu 1 Meter erreichen und wachsen fächerförmig, reich verzweigt und vielfach vernetzt. Ihre Enden sind gegabelt und leuchten in hellen, auffälligen Farben. Die Kolonien zeigen eine Farbpalette, die von hellgelb bis olivgrün reicht, und schaffen so eine markante und lebendige Erscheinung im Riff.
Fische
Sie besitzen Nesselzellen, die auf der menschlichen Haut starke Verbrennungen verursachen können.

1. Polypen
2. Verzweigung
Diese Korallen sind schnelle Sekundärsiedler und wichtige Riffbildner, die sich besonders im Bereich der Riffkante und am oberen Riffhang ansiedeln. Ihre Kolonien wachsen stets senkrecht und richten sich quer zur vorherrschenden Strömung aus, wodurch sie optimal ausgerichtet sind, um das meiste Licht zu nutzen. Die Polypen sind immer vollständig expandiert und reagieren bei Berührung mit menschlicher Haut durch das Ausschütten von Nesselzellen, was zu starken Brennreaktionen führen kann. Ihre Ernährung basiert sowohl auf den Assimilationsprodukten ihrer symbiotischen Zooxanthellen als auch auf dem Plankton, das sie mit ihren Tentakeln fangen.

Text: Carolina Leiter
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict