Diese Schönheit ist ohne Zweifel als die attraktivste im Mittelmeer und kann locker mit den Korallen in den tropischen Gefilden mithalten.

Sie bildet fächerförmige Kolonien, die bis zu 1 m hoch werden können. Sie wächst als ebene Fläche nach oben, unregelmäßig aber reich verzweigt.
Ihre Polypen sind der Hingucker schlechthin; gefiedert und kräftig rot über orange bis gelb und bis zu 8 mm groß.
Fische
Die Farbwechselnde Gorgonie ist weder gefährlich noch giftig.

1. Kolonien
2. Polypen
Die Farbwechselnde Gorgonie ist eine im Mittelmeer endemische Art, das heißt sie kommt nur dort vor und sonst nirgends.
Ihr Skelett besteht aus Gorgonin, das ihnen ihren Namen “Gorgonie” gibt. Umhüllt ist ihr Skelett von einer weichen Rinde, in der die Polypen eingebettet sind. Auf den Polypen sind wiederum Nesselkapseln, mit denen sie Plankton aus dem Fließwasser fangen. Deshalb findet man an strömungsexponierten Stellen dichte Kolonien, die ihre Fächer senkrecht zur Strömung ausrichten.
Sie wächst nur 1-6 mm pro Jahr und dient zahlreichen Aufsitzorganismen wie Kalkröhrenwürmer, Vogelmuscheln oder Hydrozoen als Siedlungsgrundlage.


Text: Carolina Leiter
Pic: Felician Hosp, Sabine Probst
Illustration: Dive Dict